Forschungskosmonaut und Bürger der DDR

Die Mission des Sigmund Jähn

Produktion: SWR2 - Sendung: 08.01.2002, SWR2 - Dschungel - 30 Minuten

Ein Hörfunk-Feature von Thomas Gaevert
Redaktion: Wolfram Wessels
Musik: Gerold Wagner
Ton und Technik: Andrea Soyka, Christiana Schneckenburger
Regie: Alexander Schumacher

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Am 26. August 1978 startete vom sowjetischen Raumflughafen in Baikonur das Raumschiff Sojus 31 in Richtung Saljut 6, der neuen Orbitalstation. An Bord befand sich auch der deutsche Kosmonaut Sigmund Jähn. Der Flug war das dritte bemannte Raumfahrtunternehmen, das im Rahmen des Interkosmosprogramms stattfand. Die sowjetische Regierung wollte damit das wissenschaftliche Potenzial aller Ostblockstaaten bündeln. Doch für die Öffentlichkeit traten diese Ziele in den Hintergrund. Kurz nach dem Start begann die DDR mit einem der größten Propagandafeldzüge in ihrer Geschichte. Das Unternehmen wurde zu einem Paradebeispiel der unverbrüchlichen Freundschaft zwischen DDR und der ewig siegreichen Sowjetunion stilisiert.

23 Jahre später erinnert sich Sigmund Jähn noch einmal an jene aufregenden Tage, die sein weiteres Leben bestimmen sollten.
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Bild rechts: Sigmund Jähn, der erste Deutsche im Weltall
Foto: © www.drl.de