Zwischen Kirche und Sozialstation

Junge Mennoniten in Deutschland

Produktion: SWR2 - Sendung: 21.02.2001, SWR2 - Dschungel - 30 Minuten
Wiederholung: 20.08.2003, 14.05 Uhr, SWR2

Hörfunk-Feature von Thomas Gaevert und Peter Simon
Redaktion: Wolfram Wessels
Sprecher: Klaus Hemmerle
Ton und Technik: Ute Hesse, Bibi Kottkamp
Regie: Maria Ohmer
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www.taeufergeschichte.net

Sendung anhören: [hier]

Siehe auch: [Zwischen zwei Kulturen] (WDR5)

Als die Sowjetunion Anfang der 90er Jahre die Grenzen öffnete, kamen viele deutschstämmige Aussiedler mennonitischen Glaubens nach Deutschland. Sie trafen hier auf eine Welt, die fern ihrer Bibelgrundsätze fast ausschließlich nach
materialistischen Regeln zu funktionieren schien. Das stellte ihre Glaubensgemeinschaften auf eine harte Probe. Sprachprobleme und eine allgemeine Orientierungslosigkeit kamen hinzu. Inzwischen ist es den meisten Mennonitenfamilien gelungen, sich eine neue Existenz aufzubauen. Doch viele Gemeinden versuchen sich mit starren Regeln nach außen hin abzugrenzen. Vor allem junge Leute, die mit den westlichen Wertvorstellungen konfrontiert sind, geraten damit in Konflikt. Die Sendung erzählt die Geschichte zweier Gemeinden in Harsewinkel bei Bielefeld.
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Bild links: Menno Simons, geb. 1496 in Witmarsum/Friesland (Niederlande), gest. 23. oder 31.01.1561 in Wüstenfelde bei Bad Oldesloe, niederländisch-friesischer Theologe, wurde Namensgeber der Mennoniten.
Foto: www.google.de